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SC Bosporus Bielefeld e.V: 1979 Bosporus:
Bosporus - Boğaziçi Istanbul - Metropole auf zwei Kontinenten Tipp: Bosporus-Fahrt Ein Besuch in Istanbul ist ohne eine Fahrt auf dem Bosporus nur das halbe Vergnügen. Zweimal am Vormittag starten von Eminönü große Fährschiffe in Richtung Schwarzes Meer. Im Zickzackkurs zwischen den Kontinenten legt der Dampfer an beiden Ufern der Meeresstraße an. Nach zwei Stunden erreicht man Anadolu Kavagi, einen kleinen Fischerhafen am asiatischen Ufer. Vor der Rückfahrt hat der Besucher genügend Zeit, in einem der vielen Lokale einzukehren. Einige große Hotels in Istanbul bieten Bosporus- Fahrten z.T. bei Nacht, auf ihren eigenen Schiffen an. In Eminönü starten auch die Schiffe zu den südöstlich von Istanbul im Marmarameer liegenden Prinzeninseln. Mit ihrer reizvollen Landschaft sind sie ein beliebtes Ausflugsziel. Der Bosporus ist etwa 31 Kilometer lang. An der breitesten Stelle liegen die Ufer rund 4 Kilometer auseinander, an der schmalsten sind es knapp 700 Meter. Hier liegt auf jeder Seite eine Festung. Am asiatischen Ufer blickt man auf die Burg Anadolu Hisari, die im 14. Jahrhundert von Sultan Beyazit I. angelegt wurde. Das Gegenstück auf der europäischen Seite, Rumeli Hisari, baute sein Urenkel Mehmet II. der Eroberer in nur vier Monaten, kurz vor der Einnahme Konstantinopels. Die trutzigen Gemäuer dienten der Kontrolle des Schiffsverkehrs auf dem Bosporus. Heute lieben es die Istanbuler, im Sommer in der Anlage von Rumeli Hisari Freilichtkonzerte zu besuchen. Istanbul ist die einzige Stadt, die auf zwei Kontinenten erbaut wurde. Die etwa 700 m (eine der engsten Stellen) breite Meerenge trennt nicht nur die Stadt, sondern auch zwei Kontinente. Seit 1973 (50. Jahrestag der Republik) verbindet die Bosporus- Brücke Europa und Asien. Durch den wachsenden Verkehr wurde weiter nördlich die zweite Brücke (Fatih-Sultan-Mehmet-Brücke) gebaut und 1988 eröffnet. Istanbul vom Wasser aus gesehen hinterlässt mit Sicherheit einen bleibenden Eindruck. Von der Anlegestelle an der Galatabrücke geht die Fahrt unter der Brücke hindurch in den Bosporus hinein. Gegenüber sehen sie den Leanderturm, der direkt am Eingang zum Bosporus liegt. Seine Funktion war vielseitig, Leuchtturm,Signalturm und Wachtturm. Sie fahren am Dolmabahce Palast vorbei. Hier ist im Jahre 1938 Atatürk gestorben. An seinem Todestag sind alle Uhren um 9.05Uhr angehalten worden. Erbaut wurde der Palast in den Jahren 1843-1856 in einem doch sehr europäischen Stile. Nach seiner Fertigstellung zogen hier die Sultane ein. Der Topkapi war von dieser Zeit an nicht mehr der Hauptsitz der Regierung. Die grosse Bosporusbrücke hat eine Spannweite von 1074m.Sie verbindet Europa mit Asien.Im Jahre 1973 wurde sie eingeweiht.Es ist sehr interessant einmal drunter durch zufahren.Von hier sieht man die impossanten Abmessungen sehr gut. Unweit tauchen die Mauern der Festung von Rumellihisar auf. Diese beeindruckende Festung ist heute Museum. Vom Wasser her ist ganze Dimension besonders gut erkennbar. 1452 wurde dieses Bauwerk in kurzer Zeit erbaut.Nach der Eroberung wurde die Festung nicht mehr gebraucht und sie verfiel. Heute ist das Gemäuer gut restauriert und es wird vielfälltig genutzt