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SC Bosporus Bielefeld e.V: 1979 Festung Rumelihisari:
Die Bosporus - Festung Rumeli Hisarı

Museum Rumelihisarı

Täglich außer Mittwochs von 09.00 bis 16.30 geöffnet.

Yahya Kemal Cad. Nr. 42, 80830 Rumelihisarı-ISTANBUL Tel: 0-212-2635305 Die Bosporus-Festung Rumeli Hisari wurde 1452 mit Anadolu-Hisari (asiatische Seite) zur Kontrolle des Bosporus erbaut. Eine Festung die aus 3 großen und 13 kleinen Türmen mit meterhohen und meterdicken Mauern verbunden ist. Ein traumhafter Ort, nicht nur der Anblick auf die Fatih-Sultan-Mehmet-Brücke, sondern auch die Festung mit ihrer Schönheit selbst. Ein ideales Ausflugsziel zum Ausruhen und den Ausblick genießen. Heute finden hier alljährlich im Sommer Festivals statt. Die in den Verwaltungsgrenzen des Stadtteils Sariyer befindliche und der Region seinen Namen gebende Festung dehnt sich auf 30 Hektar (30.000 m2) Land. Sie istein prächtiges Monumentalwerk, die gegenüber der Anadoluhisarı, an die engste (600 m) und strömungsreichste Stelle des Bosporus erbaut worden ist. Wenn auch bekannt ist, daß die Region und die Umgebung in der Antike 'Hermaion' benannt wurde, erwähnt der Historiker Dukas nichts hiervon, er gibt den Berghang des Fonea benannten Berges unterhalb der 'Sostenion' (Istinye) als die Stelle der Festung an. Rumelihisar hieß bei den Stiftungsurkunden von Fatih (dem Eroberer) Kulle-i Cedide (Neue Burg), bei der Geschichte von Neşri Yenice-Hisarı (Neue Festung), bei den Geschichten der Kemalpaşazade, Aşıkpaşazade und Nişancı Boğazkesen Hisarı (Meeresenge Festung). Wenn auch Dukas diesen Namen verwechselnd als Kefalokoptis gebraucht hat, wurde dieser Name von niemand anderem benutzt. Laut zweier Inschriften aus dem Großen Zağanos Turm und dem Kleinen Zağanos Pascha Turm wurde die Festung innerhalb einer kurzen Zeit von vier Monaten errichet. In dem Werk 'Şerh-iTecriyd-i Atıyk' aus der Bibliothek Süleymaniye wird erwähnt, daß die Festung in (139) Tagen fertig gestellt wurde. Die beim Bau gebrauchten Bauhölzer sind aus Izmit und Karadeniz Ereğlisi, die Steine aus verschieden Orten aus Anatolien und die gesammelten Steinstücke von den byzantinischen Ruinen der Umgebung besorgt worden. Wenn auch in einigen geschichtlichen Erzählungen runde Zahlen angegeben werden wie daß 1000 Meister, 2000 Bauarbeiter und viele Transporte beim Bau tätig waren, schreibt der Architekt E. H. Ayverdi nach einer oberflächigen Rechnung, daß 300 Meister, 700-800 Bauarbeiter und 200 Fuhrleute, Bootsmänner, Transporteure usw. beim Bau tätig waren. Massivvolumen des auf 60.000 m2 gebauten Monuments beträgt ca. 57.700 m3. Es hat vier Haupttore, welche Dağ Kapısı, Dizdar Kapısı, Hisarpeçe Kapısı und Sel Kapısı benannt werden und ein 'Mezarlık Kapısı' benanntes Nebentor. Es hat insgesamt vier Türme, drei große Türme mit der Bezeichnung Saruca Pascha, Halil Pascha und Zağanos Pascha und ein kleines mit der Bezeichnung Kleiner Zağanos Pascha und 13 verschieden Große Bastionen. Es hat zwei Wasserläufe, wovon eines verstopft ist und drei Brunnen wovon zwei verloren gegangen sind. Von der Moschee hat nur seine Minarette unser Zeitalter erreichen können.Das Monument hat beim Erdbeben von 1509 zwar großen Schaden erlitten, wurde allerdings sofort repariert. Es ist bekannt, dass es auch zur Zeit Selim III. repariert wurde. Die größte und grundlegendste Reparaturarbeit wurde aber auf Anweisung des damaligen Staatspräsidenten Celal Bayar im Jahre 1953 von den drei Architektinnen Cahide Tamer, Selma Emler und Mualla Anhegger-Eyüboğlu realisiert. Im Museum wird im Freien ausgestellt, Ausstellungssaal und Lager sind nicht vorhanden. Kanonen, Kanonenkugeln und ein Teil der Kette, von dem behauptet wird dem Goldenen Horn gespert zu haben, werden im Garten ausgestellt.